Akne

Akne in der Pubertaet Essen bei Dr. Eichelberg

Akne in der Pubertät

Gerade in einer Lebensphase, in der das Selbstbewusstsein ohnehin stark vermindert ist – man fühlt sich unattraktiv, das Gefühlsleben geht auf und ab – kommt die Akne erschwerend hinzu!

Warum ist das so?

Die Akne ist im Wesentlichen eine Fehlfunktion der Talgdrüsen. Diese Drüsen, die unsere Haut normalerweise mit einem schützenden Fettfilm versorgen, spielen auf einmal verrückt. Dabei gehorchen sie nur den Signalen des Körpers: Hormone steuern das Wachstum und die Tätigkeit der Talgdrüsen; sind diese nicht im Gleichgewicht, senden sie „falsche“ Signale. Die Talgdrüsen wachsen und produzieren mehr Fett.

Zusätzlich vermehren sich in den Talgdrüsen bestimmte Bakterien, die Propionibakterien, welche die Situation noch verschlechtern: Entzündungen und eitrige Pusteln sind die Folge. Aus den erweiterten Gängen der Drüsen bilden sich „Mitesser“. Dabei handelt es sich jedoch nur um mit Talg gefüllte Gänge. Bei Luftkontakt verfärbt sich der Talg und es bilden sich schwärzliche Punkte in der Haut. Es „isst“ also niemand mit.

Die Gänge der Talgdrüsen können aber auch sehr eng sein, so dass sich die Entzündungen in den tieferen Hautschichten ausbilden. Dabei entstehen große rote Knoten, die keinen weißlichen Eiterpfropf aufweisen. Je nach Hauttyp und genetischer Veranlagung kann sich die Akne auch auf Hals, Rücken, Oberarme und Brust ausweiten.

Der Lebensstil hat Einfluss auf das Hautbild

Die Akne in der Pubertät wird jedoch nicht nur von der hormonellen Regulation beeinflusst. Auch andere Stoffwechselvorgänge, wie die Ernährung, der Lebensstil (Rauchen, Alkohol), Stress, Medikamente und andere Erkrankungen können das Hautleiden verschlechtern.

Es bedarf daher weiterer Untersuchungen, um diese Faktoren bewerten zu können. Erwarten Sie keine Wunder durch den Verzicht auf Alkohol, Zigaretten oder Diäten. Dabei handelt es sich nur um Rahmenbedingungen. Gern klären wir Sie darüber auf, wie Sie selbst zur Verbesserung beitragen können.

Je früher eine Therapie einsetzt, desto kürzer ist die Leidenszeit und um so geringer sind die Risiken für eventuelle Vernarbungen! Ergreifen Sie frühzeitig die Initiative! Was Sie heute noch nicht als störend empfinden, kann später zur dauerhaften Belastung werden. Gerade Narbenbildungen im Gesicht lassen sich vermeiden!

 
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